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Dr. Wolfgang Weng
Kritisch mit der Strohgäu-Bahn befassen
Die Sorge, "dass bei der Strohgäu-Bahn ein 'Geschäft zu Lasten Dritter' angesteuert wird", hat den FDP-Regionalrat Dr. Wolfgang Weng veranlasst in einem Brief an den Verbandsvorsitzenden Dr. Jürgen Fritz um kritischen Umgang mit er Strohgäu-Bahn zu bitten.
"Die genannte Bahn hat als Verkehrsträger nur lokalen Charakter, und der Versuch, ihr durch ein problematisches Ausbaukonzept regionale Bedeutung zu geben, sollte von der Region beobachtet und gegebenenfalls gebremst werden", so Dr. Weng in dem Schreiben. Die derzeitigen Aktivitäten würden "ersichtlich nicht durch einen Beförderungsbedarf begründet, sondern nach dem Motto „wenn regional bedeutsam, muss die Region übernehmen, koste es was es wolle“, vorangetrieben.
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Dr. Weng: "Meines Wissens läuft gerade eine Machbarkeitsstudie für ein Schienenfahrzeug, das eigens konstruiert werden müsste. Es kann keinen begründeten Zweifel daran geben, dass ein solches Fahrzeug in Fertigung und Unterhalt als Unikat außerordentlich teuer wird. Dass ein Auftragnehmer die 'Machbarkeit' bestätigen wird, wenn diese vom Auftraggeber gewünscht wird, ist im politischen Raum zu erwarten.
Unsere Fraktion fordert die Region auf, sich mit der „Strohgäubahn – auch unter Berücksichtigung der jetzigen Finanzsituation – kritisch zu befassen und deutlich zu machen, dass sie zur Übernahme eines wenig sinnvollen und überteuerten Verkehrsträgers nicht bereit sein wird."
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