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Windkraft
braucht Verlässlichkeit
Die Windkraft als erneuerbare Energie muss
aus Sicht der FDP-Regionalfraktion ihren Platz in der Reihe
der Energiequellen haben. Deswegen hat sich die FDP ja auch
dafür eingesetzt, für Planungssicherheit zu sorgen. Eine Regelung,
bei der in Vorrang- und Ausschlussgebiete unterschieden wird,
ist aus Sicht der Regionalfraktion die bessere Lösung.
Bei einer solchen Schwarz-Weiß-Regelung weiß jeder potentielle
Investor, woran er ist, wenn er in die Windkraft investieren
und die staatlichen Fördermittel kassieren will.
Wenn es bei zwei Gebieten bleibt, dann muss Gesetzgeber aber
eine Grunddefinition für Vorranggebiete liefern, die den Einsatz
der Windkraft auch möglich macht. Wir wissen das an dieser
Stelle die Landesregierung skeptisch betrachtet wird, deswegen
halten wir dazu ausdrücklich fest: Es darf keine Verhinderung
der Windkraft durch die Hintertür geben.
Das Thema ist deswegen brisant, weil der Bund eines Gesetzeslage
geschaffen hat, die Investoren auf den Plan ruft, die schnell
Geld verdienen wollen. Das Gesetz zu den erneuerbaren Energien
mobilisiert ja nicht unbedingt Leute, die Ökologen sind, sondern
Leute, die investieren, um Gewinn zu machen.
Das Gesetz ist so dabei angelegt, dass sich diese Investition
auch rechnet, wenn der Wind nach unseren Kriterien für ein
Vorranggebiet nicht ausreicht.
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Das heißt aber auch, dass den Leuten, die
nach dem Gesetz investieren wollen, keine Steine in den Weg
gelegt werden dürfen, die den Willen des Gesetzgebers ad absurdum
führen. Und der Gesetzgeber will Windräder. Um dieses Ziel
zu erreichen, ist das Gesetz ist sehr wirksames Instrument,
weil es die Investitionen über den hohen Einspeisetarif sehr
lukrativ macht.
Deswegen haben wir in der Landesregierung ja auch eine Landesförderung
abgelehnt, denn das hätte nur Mitnahmeeffekte gegeben. Was
daran zu sehen ist, dass 22 Prozent aller Bewilligungsbescheide
nach BW gehen und Nordrhein-Westfalen trotz höherer Förderung
nur wenig mehr hat.
Es kommt jetzt also darauf an, sowohl für die Investoren als
auch den Verband Region Stuttgart Rechtssicherheit zu schaffen.
Die Landesregierung hat dem Verband zugesagt, schnell für
eine rechtliche Klärung zu sorgen. Diese rechtliche Klärung
ist abzuwarten, danach aber sollte der Verband im Rahmen seiner
Möglichkeiten alles tun, um Investoren den Aufbau von Windkraftanlagen
schnell zu ermöglichen.
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