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Landesmesse
- Perspektiven und Potenziale für Kommunen und Wirtschaft
Antrag:
Der Verband Region Stuttgart
wird beauftragt,
a) die Regionalversammlung durch die Geschäftsführung der
Projektgesellschaft Neue Messe darüber informieren zu lassen,
wie der Stand der inhaltlichen Entwicklung der Landesmesse
ist. Mit dieser Information soll nach dem jetzt erfolgten
Baubeginn sichergestellt werden, dass die Regionalversammlung
ihrer Bedeutung entsprechend in die weitere Entwicklung eingebunden
ist.
b) gemeinsam mit der Projektgesellschaft Neue Messe die Entwicklungsperspektiven
und -potenziale, die sich der Wirtschaft der Region bieten,
zu erarbeiten und den Kommunen und den Unternehmen zugänglich
zu machen. Dies kann insbesondere über die WRS geschehen.
c) untersuchen zu lassen, welche besondere Maßnahmen zu treffen
sind, damit auch der Raum Göppingen verkehrlich optimal an
die Landesmesse angebunden ist und von ihr entsprechend profitieren
kann.
Begründung:
Die Landesmesse bietet eine der größten Chancen für die wirtschaftliche
Entwicklung der Region Stuttgart. Sie muss sich aber, bedingt
durch den vergleichsweise späten Start durch innovative Konzepte
im Wettbewerb der Messestandorte positionieren, um so die
Nachteile, die ihr durch die Verzögerungen entstanden sind,
im Land und im Bund wieder wett zu machen. Im Land ist sie
eindeutig als Landesmesse zu positionieren. Im Bund und im
internationalen Messegeschäft werden wegweisende Konzepte
entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sein. Die inhaltlichen
Konzeptionen spielten im Zuge der Diskussionen um die Messefinanzierung
eine wesentliche Rolle. Nachdem die Messe auf den Weg gebracht
ist, ist es wichtig, dass der Verband Region Stuttgart und
insbesondere die Regionalversammlung in die weitere Entwicklung
eingebunden sind und auch die Möglichkeit haben, Impulse für
die Entwicklung zu geben.
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Für die Unternehmen der Region und auch
die Kommunen als Standorte ist die Landesmesse ein neuer wirtschaftlicher
Faktor. Es ist deswegen dafür Sorge zu tragen, dass alle Beteiligten
rechtzeitig über die Entwicklungsperspektiven und -potenziale,
die der Bau der Messe ebenso wie der spätere Betrieb mit sich
bringt, informiert werden. Hier eröffnet sich eine neue Möglichkeit
für den Einsatz der WRS.
Der Kreis Göppingen stellt in diesem Fall eine Besonderheit
dar. Während die Kreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg
und Rems-Murr über die Autobahn beziehungsweise die S-Bahn
optimal an die Messe angebunden sind, liegt der Kreis Göppingen
in diesem Punkt im Verkehrsschatten. Mit der Untersuchung
der Möglichkeiten, seine Anbindung zu optimieren, soll auch
ihm und seinen Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden
von der Messe zu profitieren. Zu den möglichen Maßnahmen könnte
beispielsweise eine Optimierung des regionalen Bahnverkehrs
bei Messeveranstaltungen durch Sprinterzüge zählen. Die rechtzeitige
Untersuchung und Planung solcher Maßnahmen muss sicherstellen,
dass zum Start der Messe auch für Göppingen optimale Bedingungen
herrschen.
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