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Die
Region muß stark werden, darf aber nicht nur für die Starken
da sein
So wichtig es ist, als Technologie- und Zukunftsregion an
der Spitze des Fortschritts zu stehen, so wichtig ist es für
die FDP, daß wirtschaftliche Stärkung nicht nur den ohnehin
schon Starken zugute kommen darf. Kompetenz- und Innovationszentren
und Qualifizierungsoffensiven sind gute Mittel, vorhandene
Potentiale zu nutzen und neue aufzubauen.
Deswegen unterstützen wir alle diese Initiativen. Aber wir
müssen noch mehr tun. Denn wir tragen nicht nur Verantwortung
für die optimalen Rahmenbedingungen für Erfolgsmenschen. Die
Region muß auch die Verantwortung für die Schwächeren mit
übernehmen: Es gab und gibt immer einen bestimmten Prozentsatz
an Bürgerinnen und Bürgern, deren Stärken im manuellen Bereich,
in der körperlichen Arbeit liegen. Und es gibt für jeden ganz
individuell eine Grenze, wo der maximale Grad an Qualifizierung
erreicht ist.
Die Arbeitsplätze für diese
Gruppe sind in den letzten Jahren weggebrochen.
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Die Region kann dieses Problem nicht lösen, aber sie kann
Wege erproben, wie dieses Problem gelöst werden kann.
Deswegen wollen wir einen Modellversuch zur Beschäftigungssicherung
für weniger qualifizierte Arbeitnehmer. Wir streben an, mit
Städten, Gemeinden und Arbeitgebern neue Felder einfacher
Tätigkeiten zu eröffnen. Dies hätte einen mehrfach positiven
Effekt. Bürgerinnen und Bürgern, die heute als Arbeitslose
und Sozialhilfeempfänger an den Rand der Gesellschaft gedrängt
sind, würde ein neuer Lebenssinn vermittelt.
Die Region würde wirtschaftlich profitieren, weil die Belastung
für die Sozialkassen sinken und die Kaufkraft steigen würde.
Und wir würden die Region mit einer neuen Qualität ins Bewußtsein
ihrer Bewohner rücken:
als Region des Erfolgs
und der Solidarität.
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