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FDP-Regionalfraktion
will Vergleich zwischen München und Stuttgart
Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Region Stuttgart in der Regionalplanung bis 2025 sichern
Die FDP-Regionalfraktion hat beantragt, den Verband Region Stuttgart zu beauftragen darzustellen, wie wettbewerbsfähig die Region Stuttgart bis 2025 im Vergleich mit der Region München sein wird und welche Strategien beide Regionen bei ihrer Regionalplanung verfolgen, wo sich Gemeinsamkeiten ergeben und wo die Unterschiede liegen.
Außerdem soll dargelegt werden, welche Strategien im Zuge der Fortschreibung der Regionalplanung bis 2025 im Wettbewerb mit München aber auch anderen Regionen verfolgt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Region Stuttgart zu sichern.
Die Region München und die Region Stuttgart stehen in einem unmittelbaren Wettbewerb miteinander, so die Fraktion in der Antargsbegründung. "Deswegen kommt der Münchner Vorgehensweise in der Regionalplanung eine besondere Bedeutung zu, da sie sich beim Wettbewerb um Firmen, Arbeitsplätze und Bevölkerung zuungunsten der Region Stuttgart auswirken kann. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 5. Juli 2006 (siehe Anlage) ist die „Münchner Region … ‚unheilbar gesund’“.
Wie die Region Stuttgart hat auch die Region München eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben. Es handelt sich laut Süddeutscher Zeitung um Prognosen über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit, des Flächenbedarfs für Gewerbe und des Wohnungsmarktes in der Landeshauptstadt und den umliegenden acht Landkreisen der Planungsregion 14 bis zum Jahr 2015. Vorausgesagt wird unter anderem, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Zeitraum um rund 80.000 auf dann 1,562 Millionen anwächst, wobei die höchsten Zuwachsraten an Erwerbstätigen nicht in der Stadt München, sondern in den benachbarten Landkreisen erwartet werden.
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In ihrer Studie rechnet Empirica für München mit einem Zuwachs an Haushalten von etwa zehn Prozent. Dabei verweist das Gutachten laut Zeitungsbericht darauf, dass die Nachfrage besonders in Richtung Ein- und Zweifamilienhäuser gehen werde, weil die Generation der heute 65-Jährigen auch dann in ihrem Haus wohnen blieben, wenn die Kinder längst ausgezogen sind. Weil der Erbfall aber möglicherweise erst nach Jahrzehnten eintrete, steige die Nachfrage der jungen Generation nach eigenen vier Wänden. Auf dem Sektor der Mietwohnungen verhalte es sich ähnlich.
"Da die Problemstellungen in beiden Regionen dieselben sind, kann die Regionalplanung von einem direkten Vergleich der Strategien und Vorgehensweisen nur gewinnen", so die Antragsbegründung: "Dies gilt insbesondere für die weitere thematische Aufbereitung der unter Punkt 5.3 noch näher auszuarbeitenden Leitvorstellungen zu Kapitel 1 des Regionalplans (Leitvorstellungen und Grundsätze zur räumlichen Entwicklung der Region)."
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