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FDP: Welche Auswirkungen haben Kooperationen auf der Rheinschiene?
Strategie für eine Absicherung der regionalen Spitzenposition
Die Vernetzung der Metropolregionen und die Auswirkungen auf den Verband Region Stuttgart sind Gegenstand eines Antrags, der zur Entwicklung einer Strategie führen soll, mit der die Region Stuttgart ihre Spitzenposition absichert. Anlaß sind verstärkte Kooperationen auf der Rheinschiene.
Die FDP-Regionalfraktion beantragt deshalb, der Verband Region Stuttgart durch die Regionalversammlung zu beauftragen
1. Der Regionalversammlung im Zuge der Haushaltsberatungen zu berichten, wie er die geplante Kooperation zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und der Technologieregion Karlsruhe einstuft und ob Auswirkungen dieser Kooperation auf die Metropolregion Stuttgart zu erwarten sind. Dies insbesondere unter dem Aspekt einer mittelfristig möglichen Verschmelzung der Regionen Karlsruhe und Rhein-Neckar zu einer Metropolregion Mannheim-Basel.
2. Über den Stand der eigenen Bemühungen um Kooperationen mit anderen Regionen und die Strategie zur weiteren Entwicklung der Metropolregion Stuttgart zu berichten und darzulegen, wie hoch der finanzielle Aufwand bisher war und welche Mittel für einen Ausbau der Kooperation und der Vernetzung mit anderen (Metropol)Regionen vorgesehen sind, um die Position der Region Stuttgart als führender Region im Land zu halten und auszubauen.
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Ein Grund für den Antrag waren Presseveröffentlichungen, denen zu entnehmen, ist dass für Oktober die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Technologieregion Karlsruhe und der Metropolregion Rhein-Neckar geplant ist. Damit würde auf der Rheinschiene ein neues Schwergewicht entstehen, zumal davon die Rede ist, mittelfristig eine Schiene Mannheim – Basel zu schaffen. Einer der für diese Kooperation genannten Gründe ist der Wunsch, vermehrt Fördergelder der EU in die Region zu ziehen. Es ist aus Sicht der FDP-Regionalfraktion wichtig, dass der Verband Region Stuttgart und die Metropolregion Stuttgart sich ihrerseits strategisch so positionieren, dass ihnen aus solchen Kooperationen keine Nachteile entstehen, sondern sie als Partner in diese Prozesse eingebunden sind beziehungsweise sie diese aktiv betreiben können. Insbesondere zur Technologieregion Karlsruhe bestanden seither gute Kontakte.
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