Fraktion Verband Region Stuttgart
   
 

Befragung soll zeigen, wie die Bürger zur Region und zur Metropolregion stehen

Künftig immer zur Mitte der Amtszeit ein Bürgermonitoring, um den Erfolg der Arbeit zu prüfen

 

Die FDP-Regionalfraktion hat den Antrag gestellt, dass der Verband Region Stuttgart die Forschungsgruppe Wahlen oder ein vergleichbares Institut mit einer Telefonstudie im Gebiet des Verbandes Region Stuttgart und der Metropolregion beauftragt.

Die Studie soll ein Bild des Bekanntheitsgrades, der Verbundenheit mit der Region Stuttgart und der Erwartungen an die Region Stuttgart ergeben. Außerdem soll sie aufzeigen, wo noch etwaige Defizite in der Außenwirkung liegen.

Ein vergleichbares Bild soll für das Gebiet der Metropolregion Stuttgart erarbeitet werden.

Beide Studien sollen sich im Aufbau so weit an einer bereits durchgeführten Studie im Bereich der Metropolregion Rhein-Neckar orientieren, dass Vergleiche bei den Umfrageergebnissen möglich sind.

Die Studie soll künftig als gemeinsame Studie für VRS und Metropolregion im zweijährigen Rhythmus wiederholt werden, um Anhaltspunkte dafür zu liefern, wie erfolgreich die Arbeit des Verbandes und der Metropolregion ist

Der Verband Region Stuttgart soll auch beauftragt werden, der Regionalversammlung über das seit 11. Juli 2007 in der Metropolregion Rhein-Neckar laufende Projekt „Bürgermonitoring“ zu berichten .

Die Fration begründet ihren Antrag damit, dass f ür den Verband Region Stuttgart wie für die Metropolregion Stuttgart Bekanntheit und Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern von essentieller Bedeutung sind. Um dies einzuschätzen zu können, bieten sich die Möglichkeiten der Umfrage an. Die Metropolregion Rhein-Neckar hat nach zweijährigem Bestehen bei der Forschungsgruppe Wahlen eine Telefonstudie in Auftrag gegeben, um dieses Themenfeld abzuarbeiten. Dies bietet die Möglichkeit, eine gleichartige Umfrage so ablaufen zu lassen, dass die Ergebnisse miteinander verglichen werden können. Bei einer einheitlichen Vorgehensweise lassen sich möglicherweise auch noch andere Metropolregionen für ein solches Benchmarking-Modell gewinnen.

 

Eine Telefonstudie, die außerdem regelmäßig wiederholt wird, ist ein gutes Instrument, um die Arbeit des Verbandes und der Metropolregion in größeren Zeiträumen beurteilen zu können. Deswegen sollte die Studie etwa alle zwei Jahre wiederholt werden. Hierfür bietet sich die Mitte der Wahlperiode an, da einerseits eine angemessene Zeit der Arbeit vergangen ist, andererseits die Studienergebnisse noch in die weitere Arbeit einfließen können: Außerdem ist so gewährleistet ist, dass es keine Konflikte durch Wahlkampf gibt. Das Modell eines "Bürgermonitorings", wie es die Metropolregion Rhein-Neckar zum 11. Juli gestartet hat, ist vom Ansatz her ebenfalls ein interessantes, wenn auch nicht so repräsentatives Modell der demokratischen Mitwirkung. Nach den Angaben der Metropoloregion ist "das Bürgermonitoring Teil des umfassenden Projektes Bürger in Bewegung. Ziel ist es, die Bürger der MRN aktiv in die Regionalentwicklung einzubinden. Das Bürgermonitoring wird alle zwei Jahre durchgeführt, um aktuelle Einschätzungen seitens der Bürger in der Region zu erhalten, sowie Tendenzen über Veränderungen zu dokumentieren."

Ein Bericht über dieses Modell, Kosten und technische Abläufe, sollte der Regionalversammlung helfen, um abschätzen zu können, ob dieses Modell für den Verband Region Stuttgart und für die Metropolregion interessant ist.